BaumeisterThermographie
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"Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar."

Antoine de Saint-Exupéry

Die Thermographie wurde zuerst für militärische Zwecke entwickelt. Später wurde sie auch im Weltraum genutzt. Die bekannten, von Satelliten aufgenommenen Karten, welche die Veränderungen des Regenwaldes dokumentieren, sind ein bekanntes Beispiel dafür. Die Infrarot Thermographie beruht darauf, dass jeder Körper Energie in Form von Infrarotlich aussendet.

Die Infrarot Kamera nimmt diese Wellen auf, berechnet die Temperatur und stellt dann diese Werte auf einem digitalen Bild dar. Die Infrarotwellen sind genauso vorhanden wie normales Licht. Die IR-Kamera ist ein „Auge“, das IR-Wellen empfängt. Die Technik ist also für Objekte und Menschen absolut ungefährlich. Sie ist berührungslos und strahlungsfrei.

Im Innern der Kamera steckt ein Flächenscanner, mit dem die Oberfläche des abzutastenden Gegenstandes berührungsfrei untersucht wird. Temperaturunterschiede von plus/minus 0.08 Grad Celsius sind dokumentierbar. Die Spannweite recht dabei von minus 20 bis plus 1500 Grad. Vier Parameter müssen berücksichtigt werden: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Emissionswert und Distanz zum gemessenen Objekt. Grundsätzlich wird zum Thermogramm ein Foto aufgenommen, damit die für unser Auge unsichtbaren Werte, den für uns wahrnehmbaren Werten (Oberflächen), gegenübergestellt werden können. Geniessen Sie eine Auswahl unserer Anwendungsbeispiele!

 

 
 
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